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Nahrungsergänzungsmittel für Frauen: Welche Vitamine und Mineralstoffe du wirklich brauchst

Die Regale in Drogerien und Apotheken quellen über vor Nahrungsergänzungsmitteln, die speziell an Frauen vermarktet werden. Schönere Haut, stärkere Nägel, mehr Energie – die Versprechen klingen verlockend. Doch welche Supplemente brauchen Frauen wirklich, und wann ist das Geld besser in gute Lebensmittel investiert? Ein nüchterner Blick auf die Fakten.

Folsäure: Unverzichtbar bei Kinderwunsch und Schwangerschaft

Folsäure ist das einzige Supplement, bei dem sich alle Experten einig sind: Jede Frau mit Kinderwunsch sollte mindestens vier Wochen vor einer möglichen Empfängnis und während des ersten Schwangerschaftsdrittels täglich 400 Mikrogramm Folsäure einnehmen. Der Nährstoff ist entscheidend für die Entwicklung des Neuralrohrs beim Embryo, und ein Mangel kann zu schweren Fehlbildungen führen. Über die normale Ernährung ist es kaum möglich, genug Folsäure aufzunehmen.

Eisen: Der häufigste Mangel bei Frauen

Durch die monatliche Menstruation verlieren Frauen regelmäßig Eisen. Rund jede fünfte Frau im gebärfähigen Alter hat einen Eisenmangel, oft ohne es zu wissen. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, blasse Haut und brüchige Nägel können Anzeichen sein. Aber Vorsicht: Eisen auf Verdacht einzunehmen kann schaden, denn zu viel Eisen ist genauso problematisch wie zu wenig. Lass immer erst deine Werte beim Arzt checken, bevor du supplementierst.

Vitamin D: Der Mangel, den fast alle haben

In Deutschland liegt die Prävalenz eines Vitamin-D-Mangels bei über 50 Prozent der Bevölkerung – in den Wintermonaten sogar noch höher. Vitamin D ist essentiell für die Knochengesundheit, das Immunsystem und die Stimmung. Eine Supplementierung von 1.000 bis 2.000 IE täglich ist in den Monaten Oktober bis März für die meisten Frauen in Deutschland sinnvoll. Auch hier gilt: Ein Bluttest beim Arzt gibt Gewissheit über den tatsächlichen Bedarf.

Die beste Nahrungsergänzung ist eine ausgewogene Ernährung. Supplemente können Lücken füllen, aber sie ersetzen keine gesunden Mahlzeiten. Investiere zuerst in gute Lebensmittel – und ergänze gezielt nur das, was dir nachweislich fehlt.

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