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Soll Deutschland gegen Ecuador rotieren? Mertesacker und Kramer sind sich uneinig – und Nagelsmann hat seinen eigenen Plan

Soll Deutschland gegen Ecuador rotieren? Mertesacker und Kramer sind sich uneinig – und Nagelsmann h

Deutschland ist Gruppensieger – und jetzt stellt sich die Frage, die bei jedem grossen Turnier kommt: Rotieren oder durchspielen? Per Mertesacker und Christoph Kramer haben im ZDF-Studio die Debatte eroeffnet, und sie sind sich nicht einig. Mertesacker plaediert fuer gezielte Wechsel, Kramer warnt vor zu vielen Veraenderungen. Und Nagelsmann? Der hat angekuendigt, die Entscheidung mit dem Team zu besprechen – inklusive der groessten Frage: Was passiert mit Deniz Undav?

Mertesacker vs. Kramer: Zwei WM-Erfahrungen, zwei Meinungen

Per Mertesacker (Weltmeister 2014) argumentiert: Gezielte Rotation sei noetig, um Stammspieler fuer die K.o.-Runde frisch zu halten. Nmecha sei unverzichtbar und muesse geschont werden: Den brauchen wir im Turnierverlauf unbedingt. Er war und ist der einzige, der gegen die koerperlich starken Teams dagegenhalten kann. Christoph Kramer dagegen warnt: Zu viel Rotation kann den Rhythmus stoeren. Er wuerde auf grosse Wechselrochaden verzichten und besonders Undav in der Joker-Rolle belassen: Es macht was mit der Mannschaft, wenn du weisst, jetzt kommt noch Deniz Undav.

Nagelsmann hat seinen eigenen Ansatz angekuendigt: Er will die Entscheidung mit dem Team besprechen. Wir werden beides diskutieren, auch mit Deniz, sagte er ueber die Frage Startelf oder Bank fuer Undav. Eine leichte Tendenz Richtung Bank liess sich heraushören: Tief im Herzen ist er, glaube ich, auch mit dieser Rolle gut zufrieden. Das deutet darauf hin, dass Undav auch gegen Ecuador als Joker kommen wird – waehrend andere Positionen rotieren. Moeglich: Goretzka fuer Nmecha im zentralen Mittelfeld, Sane fuer Gnabry auf dem Fluegel und Fuellkrug fuer Havertz im Sturm. Mehr zur WM 2026 in unserem Undav-Debatte-Ratgeber.

Fazit: Nagelsmann wird rotieren – aber nicht revolutionieren

Drei bis vier Wechsel sind wahrscheinlich, eine komplett neue Elf ist es nicht. Nagelsmann weiss, dass das Ecuador-Spiel im MetLife Stadium – dem Finalstadion – eine Chance ist, sich an die Atmosphaere zu gewoehnen und gleichzeitig Spielern Rhythmus zu geben, die in der K.o.-Runde gebraucht werden koennten. Das Spiel laeuft am 25. Juni um 22 Uhr in der ARD – live, kostenlos und ohne jeden Druck. Das perfekte WM-Erlebnis.

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