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Abgeltungssteür 2026: Wie hoch sie ist, wie du den Freibetrag richtig nutzt und welche legalen Tricks deine Steuer auf Aktien und ETFs reduzieren

Abgeltungssteuer 2026: Wie hoch sie ist, wie du den Freibetrag richtig nutzt und welche legalen Tric

Du investierst in ETFs oder Aktien – und bei jedem Verkauf, jeder Dividende und jedem Zins greift der Staat zu: 25 Prozent Abgeltungssteür plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag plus Kirchensteuer – insgesamt bis zu 28 Prozent. Auf dein hart verdientes und bereits versteuertes Geld. Aber: Es gibt legale Wege, die Steuer zu reduzieren – und der einfachste wird von Millionen Anlegern übersehen.

Der Sparerpauschbetrag – und warum du ihn JETZT einrichten musst

1.000 Euro pro Person, 2.000 Euro für Ehepaare – so viel Kapitalerträge sind pro Jahr steuerfrei. Zinsen, Dividenden und Kursgewinne bis zu diesem Betrag werden nicht besteuert. Aber: Du musst einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank oder deinem Broker einrichten, sonst zieht die Bank automatisch Steuern ab – die du dann umständlich über die Steuererklärung zurückholen musst. Prüfe jetzt: Hast du bei jedem Depot und jedem Konto einen Freistellungsauftrag? Ist die Summe aller Freistellungsaufträge gleich 1.000 Euro (nicht mehr, nicht weniger)? Ändere es heute – das dauert 5 Minuten im Online-Banking.

Weitere legale Steürtricks für Anleger: Teilfreistellung bei ETFs: Aktien-ETFs mit mindestens 51 Prozent Aktienanteil erhalten eine Teilfreistellung von 30 Prozent – das bedeutet, nur 70 Prozent der Erträge werden besteuert. Die effektive Steuer sinkt von 26,4 Prozent auf ca. 18,5 Prozent. Das passiert automatisch – du musst nichts tun. Verlustverrechnung: Verluste aus Aktienverkäufen können mit Gewinnen verrechnet werden – und senken deine Steuerlast. Nicht realisierte Verluste zählen nicht – du musst die Aktie verkaufen, um den Verlust steuerlich geltend zu machen. Thesaurierende ETFs: Statt Dividenden auszuschütten, reinvestiert der ETF sie automatisch – du zahlst nur die Vorabpauschale (deutlich weniger als die volle Dividendensteür) und verschiebst die Besteuerung in die Zukunft. Zum Thema Geldanlage auch unser Depot-Vergleich-Ratgeber.

Fazit: Freistellungsauftrag einrichten und thesaurierende ETFs wählen – das spart sofort

1.000 Euro Freibetrag nutzen, Teilfreistellung bei Aktien-ETFs mitnehmen und Verluste mit Gewinnen verrechnen – drei legale Hebel, die zusammen hunderte Euro Steuern pro Jahr sparen. Und alles beginnt mit einem Freistellungsauftrag, den du in 5 Minuten einrichtest.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und journalistischen Aufbereitung. Er stellt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung dar und ersetzt keine individuelle Beratung im Einzelfall. Gesetze, Fristen, Beitragssätze und die Rechtsprechung ändern sich laufend – trotz sorgfältiger Recherche können Angaben überholt oder unvollständig sein. Für verbindliche Auskünfte wende dich bitte an eine Rechtsanwältin, einen Steuerberater, deine Behörde oder eine Verbraucherzentrale. Eine Haftung für Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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