Ein Bein fühlt sich kürzer an, die Hose rutscht auf einer Seite, Rückenschmerzen treten immer auf der gleichen Seite auf – ein Beckenschiefstand ist häufiger als gedacht und kann weitreichende Folgen haben: vom Iliosakralgelenk-Syndrom über Hüftschmerzen bis zu Knieproblemen und sogar Kopfschmerzen.
Funktionell oder anatomisch: Der wichtige Unterschied
Ein funktioneller Beckenschiefstand wird durch muskuläre Dysbalancen verursacht – verkürzter Hüftbeuger, einseitige Belastung, langes Sitzen – und ist durch Physiotherapie und Faszientraining korrigierbar. Ein anatomischer Beckenschiefstand beruht auf einer echten Beinlängendifferenz und wird gegebenenfalls mit Einlagen ausgeglichen. Der Orthopäde kann mit einer Röntgenaufnahme im Stehen den Unterschied feststellen.
Ein Beckenschiefstand ist kein Todesurteil für deinen Rücken – aber er muss erkannt und behandelt werden, bevor er Folgeschäden verursacht.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose, Beratung oder Behandlung. Er stellt keine medizinische Empfehlung dar. Bei gesundheitlichen Beschwerden, vor der Einnahme von Präparaten sowie in Schwangerschaft und Stillzeit wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Apotheke. Im Notfall wähle den Notruf 112. Trotz sorgfältiger Recherche kann für die Aktualität und Vollständigkeit der Angaben keine Gewähr übernommen werden.


