Warum scheitern so viele Hobby-Gärtner?
Seien wir ehrlich: Die meisten Balkonpflanzen sterben nicht an zu wenig Liebe, sondern an zu viel. Überwässern ist die häufigste Todesursache für Topfpflanzen. Die zweithäufigste: die falsche Pflanze am falschen Standort. Ein Sonnenanbeter im Schatten wird genauso eingehen wie ein Schattenpflanze in der prallen Mittagssonne. Die richtige Pflanzenwahl ist der Schlüssel zum Erfolg.
Für sonnige Balkone: Geranien, Lavendel und Petunien
Geranien sind die Klassiker auf deutschen Balkonen – und das zu Recht. Sie blühen unermüdlich von Mai bis Oktober, verzeihen mal vergessenes Gießen und leuchten in kräftigen Farben. Lavendel duftet herrlich, hält Mücken fern und braucht nur wenig Wasser. Petunien überziehen Blumenkästen mit einem Meer aus Blüten und kommen mit der Hitze gut zurecht.
Für schattige Balkone: Fuchsien, Begonien und Fleißiges Lieschen
Nicht jeder Balkon ist nach Süden ausgerichtet, und das ist kein Problem. Fuchsien bezaubern mit ihren hängenden Blüten auch im Schatten. Begonien gibt es in unzähligen Farben und Formen, und sie blühen zuverlässig auch ohne direkte Sonne. Das Fleißige Lieschen heißt nicht umsonst so – es blüht unermüdlich und kommt mit wenig Licht aus.
Die drei goldenen Regeln für Balkonpflanzen
Erstens: Lieber etwas weniger gießen als zu viel – Staunässe ist der größte Feind. Zweitens: Verwende hochwertige Blumenerde mit guter Drainage und dünge regelmäßig während der Wachstumsphase. Drittens: Entferne verwelkte Blüten regelmäßig, denn das regt die Pflanze an, neue Knospen zu bilden. Mit diesen drei Grundregeln wirst du zum erfolgreichen Balkongärtner.


