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Anschlussfinanzierung Vergleich: So sicherst du dir den besten Zins, wenn die Zinsbindung ausläuft

Deine Zinsbindung läuft in ein bis drei Jahren aus, und du fragst dich: Was passiert dann mit meiner Baufinanzierung? Wenn du nichts tust, macht dir deine Bank ein Prolongationsangebot – und das ist fast immer teurer als ein Vergleichsangebot von einer anderen Bank. Der Wechsel bei der Anschlussfinanzierung kann dir bei einer Restschuld von 200.000 Euro leicht 10.000 bis 30.000 Euro sparen. Hier erfährst du, wie du den besten Anschlusszins findest.

Drei Wege zur Anschlussfinanzierung

Prolongation bei der gleichen Bank: Der bequemste Weg – aber selten der günstigste. Deine Bank weiß, dass die meisten Kunden aus Bequemlichkeit verlängern, und bietet deshalb keinen Bestpreis. Umschuldung zu einer anderen Bank: Du wechselst mit deiner Restschuld zu einem günstigeren Anbieter. Die neue Bank übernimmt die Grundschuld – der Notar ändert nur den Gläubiger, das kostet 200 bis 500 Euro und lohnt sich fast immer. Forward-Darlehen: Du sicherst dir den heutigen Zinssatz für eine Anschlussfinanzierung, die erst in ein bis fünf Jahren beginnt. Dafür zahlst du einen Aufschlag von 0,01 bis 0,03 Prozent pro Monat Vorlaufzeit. Sinnvoll, wenn du steigende Zinsen erwartest.

So findest du den besten Anschlusszins

Starte den Vergleich 12 bis 24 Monate vor Ablauf der Zinsbindung. Nutze Vermittler wie Interhyp oder Dr. Klein, die Hunderte Banken gleichzeitig vergleichen – kostenlos für dich. Verhandle mit deiner Hausbank erst, NACHDEM du Vergleichsangebote hast – dann hast du Verhandlungsmasse. Achte auf Sondertilgungsoptionen und flexible Tilgung auch im neuen Vertrag. Und erhöhe die Tilgung, wenn dein Einkommen es erlaubt – so bist du schneller schuldenfrei. Jedes Zehntel Prozent zählt: Bei 200.000 Euro Restschuld und 15 Jahren Laufzeit spart 0,2 Prozent weniger Zins rund 6.000 Euro. Das ist der einfachste Weg, tausende Euro zu sparen – und er kostet dich nur eine Stunde Vergleichsarbeit.

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