Deutschland steht im Achtelfinale – und jetzt beginnt das Rechenspiel: Wer wird der Gegner? Wie sieht der Turnierbaum aus? Und auf welcher Seite des Brackets lauern Frankreich, Argentinien und Brasilien? Bei einer WM mit 48 Teams und 32 Achtelfinalisten ist der Turnierbaum komplexer als je zuvor – aber genau das macht es spannend. Hier ist die Analyse der moeglichen Gegner und des Wegs, den Deutschland ins Finale nehmen koennte.
Moegliche Achtelfinalgegner: Wer erwartet Deutschland?
Im neuen WM-Format treffen die Gruppensieger im Achtelfinale auf Gruppendritte anderer Gruppen, die Gruppenzweiten auf Gruppenzweite. Wenn Deutschland die Gruppe E als Erster abschliesst (wofuer ein Punkt gegen Ecuador genuegt), ist der wahrscheinlichste Gegner im Achtelfinale der beste Drittplatzierte einer anderen Gruppe – das koennte ein Team wie Tunesien, Australien, Jordanien oder ein anderer Aussenseiter sein. Ein machbarer Gegner, den Deutschland schlagen sollte.
Wenn Deutschland als Gruppenzweiter weiterkommt, wird es deutlich haerter: Der Gegner waere der Zweite der Gruppe I, in der Frankreich spielt. Norwegens Erling Haaland (mit zwei Toren gegen den Irak gestartet) oder Senegal waeren moegliche Gegner – beide deutlich schwieriger als ein Gruppendritter. Deshalb ist der Gruppensieg gegen Ecuador so wichtig: Er bestimmt nicht nur den Achtelfinal-Gegner, sondern den gesamten Bracket und damit den Weg durchs Turnier. Auf der einen Seite des Brackets koennten Frankreich und Brasilien lauern, auf der anderen Argentinien und Spanien – der Gruppensieg bestimmt, auf welcher Seite Deutschland landet. Mehr zur WM 2026 in unserem WM-Favoriten-Ratgeber.
Der Traumweg ins Finale
Der ideale Turnierverlauf fuer Deutschland: Gruppensieg, dann ein machbarer Gruppendritter im Achtelfinale, ein Ueberraschungsteam im Viertelfinale (Marokko, Niederlande oder ein anderer Mitfavorit) und erst im Halbfinale auf einen der grossen Namen treffen – mit dem Vorteil, dass die Mannschaft dann bereits im Turnierrhythmus ist und Selbstvertrauen aus drei oder vier Siegen hat. Das Finale am 19. Juli im MetLife Stadium in New York waere das Ziel – und es ist zum ersten Mal seit Jahren kein absurder Traum mehr, sondern eine realistische Moeglichkeit.
Fazit: Erst den Gruppensieg sichern, dann traeumen
Ein Schritt nach dem anderen: Zuerst Ecuador schlagen, den Gruppensieg sichern und einen guenstigen Bracket bekommen. Dann im Achtelfinale souveraen auftreten und Selbstvertrauen tanken. Und dann? Dann schauen wir weiter. Aber eines ist sicher: Diese Mannschaft hat mehr Potenzial als jedes deutsche Team seit 2014. Und die WM 2026 koennte die WM werden, bei der Deutschland zurueck an die Weltspitze kehrt.


