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Wer wird Weltmeister 2026? Die Favoriten, die Geheimtipps und warum diese WM so unberechenbar ist wie keine zuvor

Wer wird Weltmeister 2026? Die Favoriten, die Geheimtipps und warum diese WM so unberechenbar ist wie keine zuvor

48 Teams, 104 Spiele, drei Gastgeberlaender – die WM 2026 ist das groesste Fussballturnier der Geschichte. Und die grosse Frage, die sich jeder Fan stellt: Wer hebt am 19. Juli im MetLife Stadium in New York den Pokal? Titelverteidiger Argentinien? Frankreich mit Mbappe? Gastgeber USA? Oder ueberrascht ein Aussenseiter die Fussballwelt? Hier ist die Analyse der heissesten Kandidaten.

Die Top-Favoriten: Argentinien und Frankreich

Argentinien ist der Titelverteidiger und hat mit dem 3:0 gegen Algerien gezeigt, dass die Mannschaft von Lionel Scaloni so hungrig ist wie 2022. Messi, trotz seiner 38 Jahre, ist in Torlaune (Hattrick, 16 WM-Tore) und die Mannschaft um ihn herum ist jünger und stärker geworden: Enzo Fernandez (Chelsea), Alexis Mac Allister (Liverpool) und Julian Alvarez bilden ein Mittelfeld, das zu den besten der Welt gehoert. Die Motivation, den Titel fuer Messi zu verteidigen – in seiner letzten WM –, gibt dem Team eine emotionale Energie, die kein Taktikbrett ersetzen kann.

Frankreich ist der ewige Rivale und hat mit dem 3:1 gegen Senegal eindrucksvoll gestartet. Kylian Mbappe (27, Real Madrid) ist auf dem Hoehepunkt seiner Karriere und jagt mit 14 WM-Toren ebenfalls Kloses Rekord. Dazu kommen Aurelien Tchouameni, Eduardo Camavinga und eine Abwehr um William Saliba und Ibrahima Konate, die zu den staerksten im Turnier gehoert. Frankreich hat die Tiefe im Kader, die kein anderes Team hat – selbst die zweite Elf koennte bei den meisten Nationen in der Startelf stehen. Mehr zur WM 2026 in unserem WM-Spielplan-Ratgeber.

Die Herausforderer: Deutschland, Brasilien, England und Spanien

Deutschland hat mit dem 7:1 gegen Curacao ein Ausrufezeichen gesetzt und verfuegt ueber eine der aufregendsten Offensivreihen des Turniers (Wirtz, Musiala, Havertz). Die Frage ist, ob die Defensive den Angriffen von Frankreich oder Argentinien standhalten kann. Brasilien kam mit hohen Erwartungen und muss nach einer schwierigen Qualifikation beweisen, dass die goldene Generation (Vinicius Jr., Rodrygo, Endrick) auch bei einem grossen Turnier liefern kann. England hat unter Thomas Tuchel (seit 2025 Nationaltrainer) eine taktische Revolution durchlaufen und wird als Dark Horse gehandelt. Spanien, der EM-2024-Sieger, hat die beste Ballkontrolle im Turnier, wurde aber von Kap Verdes Remis ueberrascht.

Fazit: Argentinien und Frankreich fuehren – aber diese WM ist fuer Ueberraschungen gemacht

Die Favoritenrolle teilen sich Argentinien und Frankreich – aber bei einem 48-Team-Turnier mit mehr Spielen, mehr Muedigkeit und mehr unbekannten Gegnern ist die Wahrscheinlichkeit fuer Ueberraschungen hoeher als je zuvor. Marokko (WM-2022-Halbfinalist), die USA (Heimvorteil) und sogar Norwegen (mit Haaland in Topform) koennen fuer Aufsehen sorgen. Das Finale am 19. Juli in New York wird eines der groessten Sportereignisse des Jahrzehnts – und niemand weiss, wer dort stehen wird. Genau das macht diese WM so grossartig.

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