Der WM-Dienstag (23. Juni) hat zwei voellig unterschiedliche Geschichten geschrieben: England kam gegen Ghana nicht ueber ein enttaeuschendes 0:0 hinaus – die Three Lions haben nach zwei Spielen nur einen Sieg und drei Punkte, stehen unter Druck und muessen am letzten Spieltag gegen Panama liefern. Auf der anderen Seite des Turnier-Spektrums zeigte Portugal eine Gala: 5:0 gegen Usbekistan, Cristiano Ronaldo traf dreifach und die Selecao ist zurueck in der Spur nach dem holprigen 1:1 gegen die DR Kongo.
England 0:0 Ghana: Was ist los mit den Three Lions?
Thomas Tuchels England kam gegen ein diszipliniertes Ghana nicht durch – trotz 68 Prozent Ballbesitz, 14 Torschuessen und der gesamten Offensivpower um Kane, Saka, Bellingham und Foden. Ghana verteidigte tief, kompakt und mit einer Leidenschaft, die an Kap Verdes Auftritt gegen Spanien erinnerte. Kane hatte zwei grosse Chancen, traf aber den Pfosten und koepfte knapp vorbei. England steht in Gruppe L mit vier Punkten (1 Sieg, 1 Unentschieden) und muss gegen Panama mindestens einen Punkt holen – was machbar klingt, nach diesem Abend aber nicht mehr selbstverstaendlich ist.
Portugal 5:0 Usbekistan ist die Antwort auf alle Zweifler: Nach dem 1:1 gegen die DR Kongo fragten sich viele, ob Ronaldo mit 41 Jahren noch ein Turnier tragen kann. Die Antwort: Ja. Drei Tore gegen Usbekistan, alle unterschiedlich (Kopfball, Elfmeter, Direktabnahme), zeigten den ganzen Ronaldo – den Torjaeger, den Show-Mann und den Mann, der sich weigert, alt zu werden. Mit seinen Karriere-WM-Toren (Anzahl wird noch aktualisiert) bleibt Ronaldo in der Naehe der Top 5 der ewigen Torschuetzenliste. Mehr zur WM 2026 in unserem WM-Ueberraschungen-Ratgeber.
Fazit: England wackelt, Portugal glaenzt – die WM bleibt unberechenbar
Ein 0:0 gegen Ghana ist kein Debakel – aber fuer ein Team mit Englands Anspruch ein deutliches Warnsignal. Portugal hat hingegen gezeigt, warum man Ronaldo nie abschreiben sollte. Die WM 2026 liefert jeden Tag neue Geschichten – und die besten kommen erst noch.


