Frankreich hat seine Pflichtaufgabe gegen den Irak souveraen erledigt – 3:0 in Philadelphia, Achtelfinale sicher – aber die Schlagzeile ist, was nicht passiert ist: Kylian Mbappe blieb ohne Tor. Der Mann, der Kloses und jetzt Messis Rekord jagt, wurde nach 70 Minuten ohne Torschuss ausgewechselt. Stattdessen trafen Michael Olise, Ousmane Dembele (sein erstes WM-Tor ueberhaupt!) und Randal Kolo Muani – Frankreichs Breite ist so beeindruckend, dass sie auch ohne Mbappes Tore 3:0 gewinnen.
Dembeles Moment und Frankreichs Tiefe
Dembeles Tor in der 66. Minute war ein Befreiungsschlag: Der Bayern-Stuermer, der bei drei WM-Turnieren noch nie getroffen hatte, nahm eine Vorlage von Barcola an und schoss aus kurzer Distanz ein. Die Erleichterung war sichtbar – Dembele rannte jubelnd an die Seitenlinie und Deschamps klatschte anerkennend. Olise hatte zuvor in der 34. Minute per Kopf getroffen, Kolo Muani machte in der 78. Minute den Deckel drauf. Frankreich spielte mit einer fast komplett veraenderten Startelf gegenueber dem Senegal-Spiel – und war trotzdem dominant. Mehr zur WM 2026 in unserem WM-Favoriten-Ratgeber.
Fazit: Frankreich ist auch ohne Mbappe-Tore gefaehrlich – das macht sie noch beaengstigender
Ein Team, das 3:0 gewinnt, obwohl sein bester Spieler nicht trifft – das ist die Definition von Kadertiefe. Am Freitag kommt der echte Test: Norwegen und Haaland warten im Duell um den Gruppensieg. Dann wird sich zeigen, ob Mbappe wieder trifft – oder ob Frankreich auch gegen Top-Gegner andere Torschuetzen finden kann.


