Die Energiepreise sind nach den Extremen von 2022/23 zurueckgegangen – aber nicht auf das Vorkrisenniveau. 2026 zahlen deutsche Haushalte im Schnitt 32 bis 38 Cent pro kWh Strom und 9 bis 13 Cent pro kWh Gas. Das sind zwar keine Panikpreise mehr, aber immer noch 30 bis 50 Prozent hoeher als vor der Krise. Und: Es gibt weiterhin enorme Preisunterschiede zwischen Anbietern – wer nicht vergleicht, zahlt Hunderte Euro zu viel.
Wie sich die Preise 2026 entwickeln – und was du tun kannst
Die Prognose fuer Strom: Stabil bis leicht sinkend – der Ausbau erneuerbarer Energien drueckt langfristig die Boersenpreise, aber Netzentgelte und Umlagen halten den Endkundenpreis hoch. Wer in der Grundversorgung sitzt, zahlt weiterhin das Maximum. Die Prognose fuer Gas: Seitwaeerts bis leicht steigend – der europaeische Gasmarkt hat sich stabilisiert, aber die Abhaengigkeit von LNG-Importen haelt die Preise ueber Vorkrisenniveau. Die 5 Massnahmen, die sofort wirken: Stromanbieter wechseln (Ersparnis: 300 bis 800 Euro pro Jahr). Gasanbieter wechseln (Ersparnis: 400 bis 1.200 Euro pro Jahr). Stromfresser identifizieren (alter Kuehlschrank, Standby-Geraete, Gluehbirnen → LED). Richtig heizen (1 Grad weniger = 6 Prozent Ersparnis, Thermostatventile nutzen). Balkonkraftwerk installieren (300 bis 600 Euro Investition, 100 bis 200 Euro Stromersparnis jaeerlich, Amortisation in 2 bis 3 Jahren).
Langfristige Strategie: Waermepumpe pruefen (mit Foerderung oft unter 12.000 Euro, halbiert die Heizkosten langfristig), Solaranlage pruefen (mit 0 Prozent MwSt und Einspeiseverguetung eine rentable Investition) und Nachbarschaftsstrom nutzen (seit Juni 2026 moeglich – ueberschuessigen Solarstrom direkt an Nachbarn verkaufen fuer 15 bis 25 Cent statt 8 Cent Einspeiseverguetung). Zum Thema Energie auch unser Solaranlage-Ratgeber.
Fazit: Die Energiekrise ist vorbei – aber die Preise bleiben hoch
Vergleichen, wechseln und in Effizienz investieren – drei Hebel, die zusammen 1.000 bis 2.000 Euro im Jahr sparen. Die Energiekrise hat eines gelehrt: Wer seine Energiekosten nicht aktiv managt, zahlt immer zu viel.


