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BAfoeG 2026: Wie viel du bekommst, warum sich der Antrag auch bei gut verdienenden Eltern lohnen kann und wie die Rueckzahlung wirklich funktioniert

BAfoeG 2026: Wie viel du bekommst, warum sich der Antrag auch bei gut verdienenden Eltern lohnen kan

Das Wintersemester rueckt naeher – und mit ihm die Frage: Habe ich Anspruch auf BAfoeG? Die meisten Studierenden beantworten sie falsch, naemlich mit Nein, meine Eltern verdienen zu viel – ohne je einen Antrag gestellt zu haben. Dabei zeigen die Zahlen: Viele, die Anspruch haetten, beantragen nie. Und die Rueckzahlung ist so studierendenfreundlich, dass BAfoeG faktisch das guenstigste Darlehen deines Lebens ist.

Wie viel BAfoeG es gibt – und wer es bekommt

Der Hoechstsatz liegt bei rund 990 Euro monatlich (Grundbedarf + Wohnpauschale fuer auswaerts Wohnende + Kranken-/Pflegeversicherungszuschlag fuer ueber 25-Jaehrige). Wer bei den Eltern wohnt, bekommt weniger. Die Haelfte davon ist ZUSCHUSS (geschenkt), die andere Haelfte zinsloses Staatsdarlehen. Ob und wie viel du bekommst, haengt vom Einkommen deiner Eltern ab – aber die Freibetraege sind hoeher als die meisten denken: Nach Abzug von Freibetraegen, Sozialpauschalen, Geschwister-Freibetraegen (besonders wenn Geschwister ebenfalls studieren oder in Ausbildung sind) kann auch bei 60.000 bis 80.000 Euro Brutto-Familieneinkommen noch ein Teilanspruch bestehen. Faustregel: Antrag stellen lohnt sich fast immer – er kostet nichts, und selbst 150 Euro Teilfoerderung monatlich sind 9.000 Euro im Studium. Dein eigenes Vermoegen: Bis 15.000 Euro anrechnungsfrei (unter 30 Jahren). Dein Nebenjob: Bis zur Minijob-Grenze anrechnungsfrei.

Die Rueckzahlung – entspannter als jeder Kredit: Du zahlst NUR das halbe Darlehen zurueck (der Zuschuss bleibt geschenkt). Die Rueckzahlung ist gedeckelt: Maximal 10.010 Euro – egal wie viel du bekommen hast. Sie beginnt erst 5 Jahre nach Ende der Foerderungshoechstdauer, in Raten von 130 Euro monatlich, zinslos. Verdienst du wenig, kannst du dich freistellen lassen. Und wer den Restbetrag auf einen Schlag zahlt, bekommt einen Nachlass. Antrag: Online ueber bafoeg-digital.de – dauert mit allen Nachweisen 1 bis 2 Stunden. Wichtig: BAfoeG gibt es erst AB dem Antragsmonat, nie rueckwirkend – stelle den Antrag also VOR Semesterbeginn, notfalls formlos zur Fristwahrung und reiche Unterlagen nach. Zum Thema Studium auch unser Fernstudium-Ratgeber.

Fazit: Antrag stellen kostet nichts – nicht stellen kostet bis zu 9.000 Euro geschenktes Geld

Rechne deinen Anspruch grob mit dem BAfoeG-Rechner (bafoeg-rechner.de) durch und stelle den Antrag vor Semesterbeginn ueber bafoeg-digital.de. Halb geschenkt, halb zinslos, gedeckelt auf 10.010 Euro – bessere Konditionen wirst du nie wieder bekommen.

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