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BAföG beantragen 2026: Alles über Anspruch, Höhe und den besten Zeitpunkt für deinen Antrag

Studieren kostet Geld – Miete, Lebensmittel, Semesterbeitrag, Bücher, Laptop. Viele junge Frauen verzichten auf ein Studium oder jobben sich kaputt, weil sie denken, sie hätten keinen Anspruch auf BAföG. Dabei gibt es seit den Reformen 2022/2024 mehr BAföG für mehr Studierende als je zuvor. Die Freibeträge wurden angehoben, die Bedarfssätze erhöht und die Vermögensgrenze gelockert. Hier erfährst du, ob du Anspruch hast, wie viel du bekommst und wie der Antrag funktioniert.

Habe ich Anspruch auf BAföG?

BAföG steht grundsätzlich allen Studierenden an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen zu, die noch kein Studium abgeschlossen haben und die Altersgrenze von 45 Jahren nicht überschreiten. Ob und wie viel du bekommst, hängt vom Einkommen deiner Eltern ab – je niedriger deren Einkommen, desto höher dein BAföG. Auch dein eigenes Einkommen und Vermögen werden berücksichtigt: Bis zu 15.000 Euro Vermögen bleiben seit der Reform anrechnungsfrei. Und Nebenjobs bis 538 Euro monatlich (Minijob) werden nicht auf das BAföG angerechnet.

Aktuelle BAföG-Höhe 2026

Der Höchstsatz für Studierende, die nicht bei den Eltern wohnen, liegt aktuell bei 992 Euro monatlich. Das setzt sich zusammen aus dem Grundbedarf, dem Wohnzuschlag und dem Zuschlag zur Kranken- und Pflegeversicherung. Wer bei den Eltern wohnt, bekommt weniger. BAföG wird zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Darlehen gezahlt. Das Darlehen musst du fünf Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer zurückzahlen – aber maximal 10.010 Euro, egal wie viel du insgesamt bekommen hast. Und bei vorzeitiger Rückzahlung gibt es einen satten Rabatt. Die steuerlichen Vorteile für Studierende solltest du ebenfalls kennen.

BAföG zu beantragen lohnt sich fast immer – selbst wenn du nur einen Teilbetrag bekommst, ist es geschenktes Geld (die Zuschusshälfte) plus ein zinsloses Darlehen mit Deckelung. Stelle den Antrag so früh wie möglich, am besten online über BAföG Digital.

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