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Bluthochdruck bei Frauen: Warum er oft unerkannt bleibt und was du jetzt tun solltest

Bluthochdruck ist der größte Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall – und er betrifft Frauen häufiger als gedacht. Ab den Wechseljahren steigt das Risiko steil an, denn der sinkende Östrogenspiegel lässt die Gefäßwände steifer werden. Das Tückische: Bluthochdruck verursacht lange keine Symptome. Viele Frauen erfahren erst durch einen Notfall davon.

Die Grenzwerte: Ab wann ist es zu hoch?

Optimal: unter 120/80 mmHg. Normal: bis 129/84 mmHg. Hochnormal: 130-139/85-89 mmHg. Ab 140/90 mmHg spricht man von Bluthochdruck Grad 1. Die Symptome sind unspezifisch: Kopfschmerzen, Schwindel, Nasenbluten, Ohrensausen, innere Unruhe und Schlafstörungen. Miss deinen Blutdruck regelmäßig – Geräte für zu Hause kosten ab 30 Euro und sind die beste Investition in deine Herzgesundheit.

Was du ohne Medikamente tun kannst

Salzkonsum reduzieren auf maximal 5 Gramm täglich. Regelmäßige Bewegung – 30 Minuten Ausdauertraining fünfmal pro Woche senkt den Blutdruck um 5-8 mmHg. Gewicht reduzieren – jedes Kilo weniger senkt den Blutdruck um 1 mmHg. Stress abbauen durch Yoga, Meditation oder Atemübungen. Alkohol reduzieren und mit dem Rauchen aufhören. Eine kaliumreiche Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten kann den Blutdruck zusätzlich senken.

Bluthochdruck ist der stille Killer – aber du hast es in der Hand, ihn zu besiegen. Lass deinen Blutdruck regelmäßig messen und handle, bevor er Schaden anrichtet.

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