Zwei Spiele, zwei Siege, neun Tore, Gruppensieger vor dem letzten Spieltag – Deutschlands WM 2026 ist die beste Gruppenphase seit dem Titel 2014. Aber wie gut war die DFB-Elf wirklich? Wer hat ueberzeugt, wer hat enttaeuscht und wo liegen die Staerken und Schwaechen, die in der K.o.-Runde den Unterschied machen? Die grosse Zwischen-Bilanz mit allen Zahlen und Noten.
Die Spielernoten nach zwei WM-Spielen
Ueberragend: Deniz Undav (Turnier-Note 1,5) – drei Tore, zwei Vorlagen in 56 Minuten. Der Spieler des Turniers fuer Deutschland. Felix Nmecha (1,5) – kicker-Note 1 gegen die Elfenbeinekueste, ein Tor gegen Curacao, der Motor im Mittelfeld. Sehr gut: Florian Wirtz (2,0) – elf Schlueeselpaesse, neun Dribblings, der kreative Kopf der Offensive. Jamal Musiala (2,0) – ein Tor, spektakulaere Dribblings, aber gegen die Elfenbeinekueste leiser als gegen Curacao. Gut: Kai Havertz (2,5) – zwei Tore gegen Curacao, aber gegen die Elfenbeinekueste ohne Torschuss. Nico Schlotterbeck (2,5) – ein Tor, solide Abwehrarbeit, aber einmal wackelig beim Gegentor. Solide: Joshua Kimmich (3,0) – zuverlaessig, aber nicht dominant. Manuel Neuer (3,0) – kaum getestet, zwei Gegentore, bei denen er wenig machen konnte. Luft nach oben: Serge Gnabry (3,5) – zwei Spiele, null Torbeteiligungen, gegen die Elfenbeinekueste in der 60. Minute ausgewechselt. Mehr zur WM 2026 in unserem Wirtz-Ratgeber.
Fazit: Die Offensive ist Weltklasse – die Defensive muss sich noch beweisen
Neun Tore in zwei Spielen zeigen: Die deutsche Offensive gehoert zu den besten des Turniers. Die grosse Frage bleibt die Abwehr – gegen Curacao kaum getestet, gegen die Elfenbeinekueste mit dem Gegentor von Kessie ueberrascht. In der K.o.-Runde, gegen Mbappe, Haaland oder Vinicius Jr, muss die Defensive halten. Aber: Diese Mannschaft hat bewiesen, dass sie Spiele drehen kann – und das ist in K.o.-Runden oft wichtiger als eine fehlerfreie Abwehr.


