Während die Welt über Messi spricht, verdient ein anderer Spieler die Schlagzeilen: Kevin Danso. Der österreichische Innenverteidiger war der beste Feldspieler seines Teams gegen Argentinien – er blockte drei Messi-Schüsse, gewann 80 Prozent seiner Zweikampfe und war der Grund, warum das Spiel bis zur 38. Minute torlos blieb. In einer anderen Nacht, gegen einen anderen Gegner, hätte Dansos Leistung für einen Sieg gereicht. Aber gegen den Weltmeister und den besten Spieler aller Zeiten reicht Heroismus allein nicht aus.
Dansos Leistung in Zahlen
Gegen Argentinien: Drei geblockte Schüsse (die meisten aller Spieler auf dem Platz), neun gewonnene Zweikampfe, fünf erfolgreiche Kopfballhfülle, null Dribblings gegen ihn zugelassen und eine Passquote von 88 Prozent. Danso, der für Lens in der französischen Ligue 1 spielt, war in beiden bisherigen WM-Spielen Österreichs stabilster Verteidiger – gegen Jordanien und gegen Argentinien. Seine Fähigkeit, unter Druck ruhig zu bleiben, den Ball sauber aufzubauen und im Strafraum zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, hat Rangnicks System erst ermöglicht: Ohne Dansos Absicherung wäre Österreichs hohes Pressing gegen Argentinien ein Selbstmordkommando gewesen.
Für Österreich ist Danso der Spieler, auf dem die Hoffnung für die K.o.-Runde ruht: Wenn das Team gegen Jordanien gewinnt und ins Achtelfinale einzieht, wird Danso dort gegen einen starken Gegner bestehen müssen – und er hat gegen Argentinien bewiesen, dass er das kann. Für seine Karriere könnte diese WM der Sprungbrett zu einem Top-Club sein – Klubs wie Atletico Madrid, AC Milan und Arsenal beobachten den 25-Jährigen seit der EM 2024, und seine WM-Leistungen dürften die Verhandlungsposition von Lens deutlich stärken. Mehr zur WM 2026 in unserem Österreich-Ratgeber.
Fazit: Danso hat gegen den Besten verloren – aber sich als Weltklasse bewiesen
Drei Messi-Schüsse geblockt, 90 Minuten lang gegen Argentiniens Offensive gekämpft und trotzdem mit erhobenem Haupt vom Platz gegangen – Kevin Danso ist der Spieler, den Österreich braucht und den die Welt jetzt kennt. Gegen Jordanien wird er wieder der Fels in der Brandung sein. Und wenn Österreich das Achtelfinale erreicht, wird Danso einer der Gründe sein.
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