Der Sommer wird heißer, die Nächte länger und dein Schlafzimmer fühlt sich an wie eine Sauna. Eine Klimaanlage muss her – aber welche? Mobil oder fest installiert? 300 Euro oder 3.000? Und darfst du als Mieter überhaupt eine Split-Anlage einbauen? Hier ist der Überblick, der dir die Entscheidung erleichtert.
Mobil vs. Split: Der entscheidende Unterschied
Mobiles Klimagerät (Monoblock): 250 bis 600 Euro, keine Installation nötig, Abluftschlauch durchs gekippte Fenster. Vorteil: Sofort einsatzbereit, keine Genehmigung nötig, für Mietwohnungen perfekt. Nachteil: Laut (50 bis 65 Dezibel), hoher Stromverbrauch (0,8 bis 1,5 kW, ca. 30 bis 50 Cent pro Stunde), kühlt nur einen Raum mittelmaeessig und der Abluftschlauch lässt warme Luft durchs Fenster zurück. Split-Klimaanlage: 1.500 bis 3.000 Euro inklusive Installation, Aussengeraet an der Fassade, Innengeraet an der Wand. Vorteil: Leise (20 bis 30 Dezibel innen), energieeffizient (Stromkosten 50 Prozent niedriger als Monoblock), kühlt stark und gleichmäßig. Nachteil: Einbau durch Fachbetrieb, Wanddurchbruch nötig, in Mietwohnungen nur mit Genehmigung des Vermieters möglich. Zum Thema Wohnung auch unser Balkon-Sichtschutz-Ratgeber.
Fazit: Mobil für Mieter, Split für Eigentümer
Wenn du zur Miete wohnst: Mobiles Gerät mit Inverter-Technologie (leiser, sparsamer) für 350 bis 500 Euro. Wenn du Eigentümer bist: Split-Anlage – die höheren Anschaffungskosten lohnen sich durch niedrigere Stromkosten und bessere Kühlung bereits nach zwei bis drei Sommern.


