Du zahlst seit Jahren einen Kredit ab – und hast nie geprüft, ob du zu viel Zinsen zahlst. Dabei könnte eine Umschuldung (alter Kredit ablösen, neuen mit besseren Konditionen aufnehmen) dir tausende Euro sparen. Die Zinsen sind seit deinem Vertragsabschluss möglicherweise gefallen, deine Bonität hat sich verbessert oder du kannst mehrere kleine Kredite zu einem günstigen zusammenfassen. Hier ist, wie du in 30 Minuten herausfindest, ob sich eine Umschuldung für dich lohnt.
Wann sich eine Umschuldung lohnt
Eine Umschuldung lohnt sich, wenn dein aktueller Zinssatz höher ist als das, was du heute am Markt bekommst. Faustregel: Ab einem Zinsunterschied von 0,5 Prozentpunkten lohnt es sich in den meisten Fällen. Beispiel: Du hast einen Ratenkredit über 15.000 Euro mit 7,9 Prozent Zinsen (abgeschlossen vor drei Jahren). Heute bekommst du denselben Kredit für 4,9 Prozent. Bei einer Restlaufzeit von vier Jahren sparst du durch die Umschuldung rund 1.400 Euro an Zinsen – abzüglich möglicherweise Vorfälligkeitsentschaedigung (bei Ratenkrediten maximal ein Prozent der Restschuld). Besonders lohnenswert: Dispo-Kredit umschulden (Dispo-Zinsen liegen bei 10 bis 15 Prozent, ein Ratenkredit bei 4 bis 7 Prozent – die Ersparnis ist enorm) und Kreditkartenschulden umschulden (Kreditkarten-Zinsen bis 20 Prozent). Zum Thema Finanzen auch unser Haushaltsbuch-Ratgeber.
Fazit: 30 Minuten Vergleich können tausende Euro sparen
Vergleichsportale (Check24, Smava, Verivox) zeigen dir in Minuten, welchen Zinssatz du heute bekommst. Wenn er niedriger ist als dein aktueller: Umschulden. Der alte Kredit wird mit dem neuen abgelöst, du zahlst weniger Zinsen und hast oft sogar eine niedrigere Rate. Einfacher lässt sich Geld nicht sparen.


