Eigenen Strom produzieren, die Stromrechnung halbieren und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun – Photovoltaik auf dem Eigenheim ist attraktiver denn je. Die Modulpreise sind in den letzten Jahren massiv gesunken, die Einspeisevergütung ist weiterhin garantiert, und mit KfW-Förderung und Batteriespeicher lässt sich die Eigenverbrauchsquote auf über 70 Prozent steigern. Aber lohnt sich das wirklich? Und was kostet der Spaß?
Was eine PV-Anlage 2026 kostet
Eine typische Anlage mit 10 kWp (Kilowattpeak) für ein Einfamilienhaus kostet inklusive Montage zwischen 12.000 und 18.000 Euro. Mit Batteriespeicher kommen 5.000 bis 10.000 Euro dazu. Die Einspeisevergütung liegt aktuell bei 8 bis 12 Cent pro Kilowattstunde. Der Eigenverbrauch spart dir dagegen 30 bis 40 Cent pro kWh – deshalb lohnt es sich, möglichst viel Strom selbst zu verbrauchen statt einzuspeisen. Mit Speicher erreichst du eine Eigenverbrauchsquote von 60 bis 80 Prozent.
Ab wann sich die Anlage amortisiert
Bei einer Anlage ohne Speicher liegt die Amortisationszeit bei 8 bis 12 Jahren. Mit Speicher dauert es 12 bis 16 Jahre. Danach produziert die Anlage über ihre restliche Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren reinen Gewinn. Seit 2023 sind PV-Anlagen bis 30 kWp von der Umsatzsteuer befreit – du zahlst also keine 19 Prozent Mehrwertsteuer auf Kauf und Installation. Und die Einnahmen aus der Einspeisevergütung sind bei Anlagen bis 30 kWp einkommensteuerfrei. Informiere dich auch über deine steuerlichen Pflichten als Eigentümerin.
Photovoltaik ist eine der besten Investitionen, die du als Eigenheim-Besitzerin machen kannst. Hol dir mindestens drei Angebote von lokalen Installateuren, vergleiche und rechne durch. Die Sonne scheint umsonst – es ist an der Zeit, sie zu nutzen.


