Brennen, Jucken, Fremdkoerpergefuehl und verschwommenes Sehen – trockene Augen sind längst keine Seltenheit mehr: Jeder fünfte Deutsche leidet darunter, bei Bildschirmarbeitern sogar jeder dritte. Die Hauptursache: Wir blinzeln vor dem Bildschirm nur noch halb so oft wie normal (7 statt 15 Mal pro Minute), und der Traenenfilm reißt zwischen den Blinzlern auf. Dazu kommen Klimaanlagen, trockene Heizungsluft und Kontaktlinsen – eine Kombination, die den natürlichen Feuchtigkeitsfilm der Augen systematisch zerstört.
Was sofort hilft und welche Tropfen die richtigen sind
Die 20-20-20-Regel für Bildschirmarbeiter: Alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf einen Punkt in 20 Fuß Entfernung (ca. 6 Meter) schauen – das entspannt den Ziliarmuskel und fördert das Blinzeln. Befeuchtende Augentropfen (künstliche Tränen): Hyaluronsaeure-Tropfen sind der Goldstandard – sie binden Feuchtigkeit und stabilisieren den Traenenfilm. Achte auf konservierungsmittelfreie Tropfen (Einzeldosen oder Flaschen mit COMOD-System), weil Konservierungsmittel die Augen zusätzlich reizen. Liposomale Augensprays: Werden auf das geschlossene Lid gesprueeht und stabilisieren die Lipidschicht des Traenenfilms – ideal für Kontaktlinsentraeger und Menschen mit Meibom-Druesen-Dysfunktion. Zum Arzt, wenn: Die Symptome trotz Tropfen länger als zwei Wochen anhalten, die Augen stark gerötet sind oder du Sehverschlechterungen bemerkst. Zum Thema Gesundheit auch unser Darmgesundheits-Ratgeber.
Fazit: 20-20-20-Regel, Hyaluron-Tropfen und genügend Wasser trinken
Trockene Augen sind lästig, aber meistens gut behandelbar. Hyaluron-Tropfen aus der Apotheke (ab 8 Euro), bewusstes Blinzeln und regelmäßige Bildschirmpausen – drei einfache Maßnahmen, die den Unterschied zwischen brennenden und entspannten Augen machen.


