Muedigkeit, Stimmungsschwankungen, Haarausfall, Muskelschwaeche und erhoehte Infektanfaelligkeit – all das koennen Symptome eines Vitamin-D-Mangels sein. Und der ist in Deutschland keine Seltenheit, sondern die Regel: Laut Robert-Koch-Institut haben 60 Prozent der Deutschen einen suboptimalen Vitamin-D-Spiegel, im Winter sind es sogar 80 Prozent. Frauen sind besonders betroffen – und ein Mangel hat Folgen, die weit ueber Muedigkeit hinausgehen.
Wie viel Vitamin D du brauchst und woher du es bekommst
Der Koerper bildet Vitamin D in der Haut – aber nur unter direkter UVB-Strahlung. In Deutschland reicht die Sonnenstrahlung von Oktober bis Maerz nicht aus, um genuegend Vitamin D zu bilden, selbst wenn du mittags draussen bist. Und im Sommer produzierst du nur ausreichend, wenn du 15 bis 20 Minuten ohne Sonnenschutz (Arme und Gesicht) in der Mittagssonne verbringst – was die meisten nicht tun (und aus Hautschutzgruenden auch nicht tun sollten). Die DGE empfiehlt bei fehlender Eigenproduktion 800 IE (20 Mikrogramm) taeglich als Supplement. Viele Aerzte empfehlen bei nachgewiesenem Mangel 1.000 bis 2.000 IE taeglich – immer in Kombination mit Vitamin K2 (foerdert die Kalziumverwertung) und mit etwas Fett eingenommen (Vitamin D ist fettloeslich). Ein Bluttest beim Hausarzt (25-OH-Vitamin-D) zeigt deinen aktuellen Spiegel. Optimal: 40 bis 60 ng/ml. Mangel: unter 20 ng/ml. Die Kosten fuer den Test: ca. 25 bis 35 Euro (wird von der Kasse nicht routinemaessig uebernommen, aber auf Anfrage oft doch). Zum Thema Gesundheit auch unser Darmgesundheits-Ratgeber.
Fazit: Testen lassen, supplementieren, Spiegel kontrollieren
Ein Bluttest fuer 30 Euro und ein Vitamin-D-Supplement fuer 10 Euro im Jahr – das ist alles, was du brauchst, um einen der haeufigsten Naehrstoffmaengel in Deutschland zu beheben. Die Wirkung auf Energie, Stimmung und Immunsystem spuerst du nach vier bis sechs Wochen.


