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Deutschland bei der WM 2026: Der Kader, die voraussichtliche Aufstellung und ob diese Mannschaft das Zeug zum Titel hat

Deutschland bei der WM 2026: Der Kader, die voraussichtliche Aufstellung und ob diese Mannschaft das Zeug zum Titel hat

Nach dem desastroesen Gruppenaus bei der WM 2018 in Russland und der WM 2022 in Katar war die Hoffnung bei den deutschen Fans auf einem historischen Tiefpunkt. Dann kam die Heim-EM 2024, bei der Nagelsmanns junges Team begeisterte und erst im Viertelfinale ausschied. Und jetzt, zwei Jahre spaeter, ist die Stimmung eine voellig andere: Deutschland geht mit einer Mischung aus erfahrenen Weltklasse-Spielern und aufregenden jungen Talenten in die WM 2026 – und der 7:1-Auftaktsieg gegen Curacao hat gezeigt, dass diese Mannschaft Tore schiessen kann. Viele Tore.

Die Schlüsselspieler: Wirtz, Musiala, Havertz und die goldene Generation

Florian Wirtz (23, Bayer Leverkusen) ist der kreative Kopf des Teams – seine Faehigkeit, auf engstem Raum Loesungen zu finden und toedliche Paesse zu spielen, macht ihn zum Spielmacher Nummer eins. Jamal Musiala (23, FC Bayern) ist der Dribbelkuenstler, der an guten Tagen unaufhaltbar ist und gegen Curacao einmal mehr bewies, warum er zu den besten Spielern der Welt gehoert. Kai Havertz (27, Arsenal) hat sich als Mittelstuermer etabliert und bringt die Torgefahr, die Deutschland bei den letzten Turnieren gefehlt hat – zwei Tore gegen Curacao waren der Beweis.

Im Mittelfeld halten Joshua Kimmich (31, FC Bayern) und Felix Nmecha (25, BVB) den Laden zusammen – Kimmich als erfahrener Leader und Nmecha als dynamischer Box-to-Box-Spieler, der gegen Curacao mit seinem Eroeffnungstor glaenzte. In der Abwehr ist Antonio Ruediger (33, Real Madrid) der Fels in der Brandung, unterstuetzt von Nico Schlotterbeck (26, BVB), der sich zum zuverlaessigen Innenverteidiger entwickelt hat. Im Tor steht Marc-Andre ter Stegen (34, FC Barcelona) – ruhig, souveraen und mit der Erfahrung von ueber 100 Laenderspielen. Mehr zur WM 2026 in unserem Deutschland-Curacao-Ratgeber.

Die Chancen: Reicht es fuer den fuenften Stern?

Deutschlands Offensivqualitaet gehoert zu den besten im Turnier – Wirtz, Musiala, Havertz und Sane bilden eine Angriffsreihe, die jede Abwehr der Welt in Schwierigkeiten bringen kann. Die Defensive ist die Schwachstelle: Gegen starke Gegner (Frankreich, Brasilien, Argentinien) koennte die Anfaelligkeit bei Kontern zum Problem werden. Nagelsmanns System (hohes Pressing, ballbesitzorientiert, schnelles Umschaltspiel) ist attraktiv und effektiv – wenn die Spieler fit bleiben und die Balance zwischen Offensive und Defensive stimmt.

Realistisch eingeschaetzt gehoert Deutschland zu den acht bis zehn Favoriten auf den Titel – nicht der Top-Favorit (das sind Frankreich und Argentinien), aber ein Team, das an einem guten Tag jeden schlagen kann. Nach den Enttaeuschungen von 2018 und 2022 waere bereits ein Halbfinale ein riesiger Erfolg – alles darueber hinaus waere ein Traum. Aber traeumen darf man doch, oder?

Fazit: Diese Mannschaft macht wieder Spass – und das ist schon ein Sieg

Egal wie weit Deutschland bei dieser WM kommt – die Freude am Fussball ist zurueck. Nagelsmann hat eine Mannschaft geformt, die spielt, statt zu verwalten, die Tore schiesst, statt auf Ergebnisse zu spekulieren, und die mit Leidenschaft antritt, statt mit der Angst zu verlieren. Das allein ist nach den duesteren Jahren ein Grund zum Feiern. Alles Weitere ist Bonus – und dieser Bonus koennte groesser werden, als viele glauben.

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