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Sport in der Schwangerschaft: Was erlaubt ist, was tabu ist und welche Übungen ideal sind

Darf ich in der Schwangerschaft Sport treiben? Die klare Antwort: Ja! Und du solltest sogar. Regelmäßige moderate Bewegung reduziert das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes, Präeklampsie, übermäßige Gewichtszunahme und Rückenschmerzen. Sie verbessert die Stimmung, den Schlaf und die Ausdauer für die Geburt. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie empfiehlt mindestens 150 Minuten moderate Aktivität pro Woche – auch für Frauen, die vor der Schwangerschaft nicht sportlich aktiv waren.

Ideale Sportarten in der Schwangerschaft

Schwimmen entlastet die Gelenke und den Rücken, stärkt die Ausdauer und ist bis zum Geburtstermin möglich. Yoga – speziell Schwangerschaftsyoga – verbessert Flexibilität und Atemtechnik. Walken und Spazierengehen sind die einfachste Form der Bewegung. Radfahren auf dem Heimtrainer ist sicherer als draußen. Und leichtes Krafttraining mit moderaten Gewichten stärkt die Muskulatur für die Geburt und die Zeit danach.

Was du meiden solltest

Kontaktsportarten mit Sturzgefahr: Reiten, Skifahren, Mountainbiken, Mannschaftssport. Sportarten mit ruckartigen Bewegungen: Tennis, Squash, Springsportarten. Tauchen – der veränderte Druck kann dem Baby schaden. Training in großer Hitze. Und ab dem zweiten Trimester: Übungen in Rückenlage vermeiden, da die Gebärmutter die untere Hohlvene abdrücken kann. Nach der Geburt unterstützt Rückbildungsgymnastik den Körper bei der Erholung.

Höre auf deinen Körper. Wenn etwas wehtut, aufhören. Wenn du dich schwindelig fühlst, Pause machen. Sport in der Schwangerschaft soll guttun, nicht stressen.

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