Die Energiekrise hat die Gaspreise in die Höhe getrieben, und auch wenn sich die Lage stabilisiert hat, zahlen viele Haushalte immer noch deutlich mehr als vor 2022. Die Gaspreisbremse der Bundesregierung lief Ende 2023 aus, aber es gibt weiterhin Möglichkeiten, deine Heizkosten zu senken. Vom Anbieterwechsel über staatliche Förderung für neue Heizsysteme bis zum cleveren Heizverhalten – hier erfährst du, was du 2026 wissen musst.
Gaspreise 2026: Was du aktuell zahlst
Der durchschnittliche Gaspreis für Haushalte liegt 2026 bei 8 bis 12 Cent pro kWh – deutlich unter dem Höchststand von über 20 Cent während der Krise, aber immer noch über dem Vorkrisenniveau von 6 bis 7 Cent. Ein durchschnittlicher Haushalt mit 20.000 kWh Jahresverbrauch zahlt damit 1.600 bis 2.400 Euro im Jahr. Die Unterschiede zwischen den Anbietern sind enorm – bis zu 40 Prozent – weshalb sich ein Vergleich immer lohnt.
Langfristig sparen: Alternativen zur Gasheizung
Eine Wärmepumpe mit KfW-Förderung kann die Heizkosten langfristig halbieren. Ein Balkonkraftwerk senkt zumindest die Stromkosten. Und einfache Maßnahmen wie Thermostate richtig einstellen (jedes Grad weniger spart 6 Prozent), Heizkörper entlüften und Rollläden nachts schließen bringen sofortige Ersparnis ohne Investition.
Die Gaspreise werden langfristig nicht mehr auf Vorkrisenniveau fallen – die CO2-Bepreisung steigt jedes Jahr. Wer jetzt in Alternativen investiert, spart auf Dauer am meisten.


