Morgens steife Finger, schmerzende Knie beim Treppensteigen und Schultern, die bei jeder Bewegung knacken – viele Frauen in den Wechseljahren entwickeln plötzlich Gelenkschmerzen und denken sofort an Arthrose oder Rheuma. Dabei sind hormonbedingte Gelenkschmerzen eines der häufigsten und am wenigsten beachteten Wechseljahressymptome.
Warum Östrogen deine Gelenke schützt
Östrogen hat eine entzündungshemmende Wirkung auf die Gelenke und fördert die Produktion von Gelenkflüssigkeit. Wenn der Östrogenspiegel sinkt, nehmen Entzündungen zu, die Gelenkschmierung lässt nach und der Knorpel wird schlechter versorgt. Die richtige Ernährung mit Omega-3, Kurkuma und entzündungshemmenden Lebensmitteln kann die Beschwerden lindern. Bewegung hält die Gelenke geschmeidig. Und Magnesium und Vitamin D unterstützen die Gelenkgesundheit von innen.
Gelenkschmerzen in den Wechseljahren sind behandelbar. Sprich mit deinem Arzt – sowohl über Lebensstiländerungen als auch über die Möglichkeit einer Hormonersatztherapie.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose, Beratung oder Behandlung. Er stellt keine medizinische Empfehlung dar. Bei gesundheitlichen Beschwerden, vor der Einnahme von Präparaten sowie in Schwangerschaft und Stillzeit wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Apotheke. Im Notfall wähle den Notruf 112. Trotz sorgfältiger Recherche kann für die Aktualität und Vollständigkeit der Angaben keine Gewähr übernommen werden.


