in

Heuschnupfen behandeln: Die besten Medikamente, natürliche Alternativen und wann eine Hyposensibilisierung lohnt

Niesen, tränende Augen, verstopfte Nase und ein Juckreiz, der dich wahnsinnig macht – Heuschnupfen (allergische Rhinitis) betrifft rund 15 Millionen Deutsche und wird von Jahr zu Jahr häufiger. Für Betroffene sind die Pollenmonate eine Tortur. Doch die Behandlungsmöglichkeiten sind besser als je zuvor – von bewährten Antihistaminika über lokale Kortikosteroide bis zur Hyposensibilisierung, die die Allergie dauerhaft heilen kann.

Die effektivsten Medikamente

Antihistaminika der zweiten Generation (Cetirizin, Loratadin) machen kaum noch müde und lindern Niesen, Juckreiz und Augentränen innerhalb einer Stunde. Kortisonhaltige Nasensprays (Mometason, Fluticason) sind die wirksamste Lokalbehandlung gegen verstopfte Nase und Nasenpolypen – rezeptfrei, nebenwirkungsarm und nach 2-3 Tagen voll wirksam. Cromoglicinsäure-Augentropfen beugen allergischen Augenreaktionen vor, müssen aber regelmäßig angewendet werden.

Hyposensibilisierung: Die einzige Therapie, die die Ursache behandelt

Die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) trainiert das Immunsystem über drei Jahre, die Allergen zu tolerieren. Erfolgsrate: 80 bis 90 Prozent Besserung bei Pollenallergie. Verfügbar als monatliche Spritzen beim Allergologen oder als tägliche Tabletten/Tropfen unter der Zunge. Die Kosten werden von der Krankenkasse vollständig übernommen. Lohnt sich besonders, wenn deine Allergie schwer ist, Medikamente nicht ausreichen oder du einen Etagenwechsel zu Asthma verhindern willst.

Heuschnupfen ist behandelbar – du musst nicht jede Pollensaison leiden. Nutze die verfügbaren Medikamente und überlege, ob eine Hyposensibilisierung für dich der richtige Weg zur dauerhaften Beschwerdefreiheit ist.

Gerstenkorn am Auge: Hausmittel, die wirklich helfen, und wann du zum Arzt musst

Impfkalender für Erwachsene: Welche Auffrischungen du brauchst und welche Impfungen die Kasse zahlt