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Ratenpause beim Kredit: Wann du die Rate aussetzen darfst und wie du sie beantragst

Kurzarbeit, Jobverlust, unerwartete Ausgaben – manchmal wird die monatliche Kreditrate zum Problem. Was viele nicht wissen: Bei den meisten Ratenkrediten hast du die Möglichkeit, die Rate vorübergehend auszusetzen oder zu reduzieren – ohne dass dein SCHUFA-Score leidet, wenn du es richtig machst.

Wie eine Ratenpause funktioniert

Viele Kreditverträge enthalten eine Klausel, die ein- oder zweimal pro Jahr eine Ratenpause erlaubt. Die ausgesetzte Rate wird an das Ende der Laufzeit angehängt – du zahlst also insgesamt etwas mehr Zinsen, aber die monatliche Belastung sinkt sofort. Wenn dein Vertrag keine Ratenpause vorsieht, kannst du trotzdem bei deiner Bank anfragen – in finanziellen Notlagen sind die meisten Banken gesprächsbereit, weil ein Zahlungsausfall für sie teurer wäre als eine Ratenpause.

Wichtig: Nicht einfach aufhören zu zahlen

Eine Ratenpause musst du immer VOR dem Fälligkeitstermin beantragen – schriftlich oder über das Online-Banking. Einfach nicht zu zahlen ist keine Ratenpause, sondern ein Zahlungsausfall, der deinen SCHUFA-Score ruiniert und zu Mahngebühren führt. Wenn du merkst, dass du die nächste Rate nicht zahlen kannst, kontaktiere SOFORT deine Bank. Je früher du dich meldest, desto kooperativer ist die Bank. Die Alternative: Kredit umschulden auf eine niedrigere Rate mit längerer Laufzeit.

Finanzielle Engpässe können jeden treffen. Eine Ratenpause ist kein Zeichen von Versagen – sie ist ein Werkzeug, das dir hilft, vorübergehende Schwierigkeiten zu überbrücken, ohne langfristigen Schaden anzurichten.

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