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Forward-Darlehen: So sicherst du dir den heutigen Zinssatz für deine Anschlussfinanzierung in 5 Jahren

Deine Zinsbindung läuft in zwei, drei oder vier Jahren aus, und du machst dir Sorgen, dass die Zinsen bis dahin steigen? Ein Forward-Darlehen löst genau dieses Problem: Du vereinbarst HEUTE den Zinssatz für eine Anschlussfinanzierung, die erst in der Zukunft beginnt. So hast du Planungssicherheit – egal, was der Markt macht.

Wie das Forward-Darlehen funktioniert

Du schließt heute einen Kreditvertrag ab, der erst beginnt, wenn deine aktuelle Zinsbindung ausläuft – in 6 bis 60 Monaten. Der Zinssatz wird heute fixiert, enthält aber einen Forward-Aufschlag: typisch 0,01 bis 0,03 Prozent pro Monat Vorlaufzeit. Bei 24 Monaten Forward-Zeit sind das 0,24 bis 0,72 Prozent Aufschlag auf den aktuellen Zins. Bei 36 Monaten: 0,36 bis 1,08 Prozent. Je näher der Stichtag rückt, desto geringer der Aufschlag.

Wann sich ein Forward-Darlehen lohnt

Wenn du steigende Zinsen erwartest und die Planungssicherheit brauchst. Wenn deine Restschuld hoch ist – bei 200.000 Euro Restschuld macht jedes Zehntel Prozent tausende Euro Unterschied. Und wenn du ruhig schlafen willst, statt jeden Monat die Zinsentwicklung zu beobachten. Es lohnt sich NICHT, wenn die Zinsen voraussichtlich sinken – dann zahlst du den Forward-Aufschlag umsonst. Vergleiche Forward-Angebote über Baufinanzierungsvermittler – die Unterschiede zwischen den Banken sind erheblich.

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