Der Übergang von Muttermilch oder Fläschchen zur festen Nahrung ist ein aufregender Meilenstein in der Entwicklung deines Babys. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt? Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, frühestens ab dem vollendeten vierten Monat und idealerweise um den sechsten Monat herum mit der Beikost zu beginnen. Doch jedes Baby ist anders – achte auf diese sieben Zeichen.
1. Dein Baby kann den Kopf selbstständig halten
Eine gute Kopfkontrolle ist Voraussetzung für sicheres Essen. Dein Baby sollte aufrecht sitzen können, auch wenn es noch gestützt wird, und den Kopf selbstständig halten und drehen können. Das ist wichtig, damit es Nahrung im Mund behalten und schlucken kann.
2. Das Baby zeigt Interesse am Essen der Eltern
Wenn dein Baby fasziniert zuschaut, wie du isst, nach deinem Teller greift oder den Mund öffnet, wenn es dich kauen sieht, sind das deutliche Signale: Es möchte ausprobieren, was Mama und Papa da essen. Dieses natürliche Interesse ist einer der stärksten Indikatoren für Beikost-Bereitschaft.
3. Der Zungenstoßreflex lässt nach
Babys haben einen natürlichen Reflex, der feste Nahrung automatisch mit der Zunge aus dem Mund schiebt. Wenn dieser Reflex nachlässt und dein Baby beginnt, Nahrung im Mund zu behalten und nach hinten zum Schlucken zu bewegen, ist es bereit für den ersten Brei.
Wie du am besten startest
Beginne mit mildem Gemüsebrei – Karotte, Pastinake oder Kürbis eignen sich hervorragend. Biete den Brei mittags an, wenn dein Baby ausgeruht und gut gelaunt ist. Starte mit wenigen Löffeln und steigere die Menge langsam. Und keine Sorge, wenn anfangs mehr auf dem Lätzchen landet als im Mund – das ist völlig normal und gehört zum Lernprozess dazu.
Die Einführung von Beikost ist ein Abenteuer für die ganze Familie. Genieße es, deinem Baby dabei zuzusehen, wie es neue Geschmäcker und Texturen entdeckt – und mach dir keine Sorgen, wenn nicht alles nach Plan läuft.


