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Entrümpeln nach der KonMari-Methode: So sortierst du aus, was dir keine Freude mehr bringt

Wohnung Ordnung

Marie Kondo hat mit ihrer KonMari-Methode eine weltweite Aufräum-Revolution ausgelöst. Die Japanerin stellt bei jedem Gegenstand nur eine einzige Frage: Macht er mir Freude? Wenn nicht, darf er gehen. Was so einfach klingt, ist in der Praxis erstaunlich befreiend – und manchmal überraschend emotional. Hier erfährst du, wie die Methode funktioniert und wie du sie an deinen deutschen Alltag anpasst.

Die Reihenfolge macht den Unterschied

Anders als beim klassischen Zimmer-für-Zimmer-Aufräumen sortiert Marie Kondo nach Kategorien: Kleidung zuerst, dann Bücher, dann Papiere, dann verschiedene Dinge und zum Schluss Erinnerungsstücke. Diese Reihenfolge ist bewusst gewählt – Kleidung fällt den meisten am leichtesten, Erinnerungsstücke am schwersten. So trainierst du dein Gefühl für die „Freude-Frage” an einfachen Dingen, bevor du dich den emotional aufgeladenen stellst.

Der Freude-Test: So wendest du ihn an

Nimm jeden Gegenstand in die Hand – das ist wichtig, nicht nur ansehen. Spüre, welches Gefühl er in dir auslöst. Wenn dein Herz einen kleinen Sprung macht, behältst du ihn. Wenn du nichts spürst oder sogar ein Gefühl von Schwere oder Pflichtgefühl, bedanke dich innerlich bei dem Gegenstand und lass ihn gehen. Ja, sich bei einem T-Shirt zu bedanken klingt seltsam. Aber es hilft, sich ohne Schuldgefühle von Dingen zu trennen.

Was bleibt: Die überraschende Leichtigkeit

Wer die KonMari-Methode konsequent durchzieht, besitzt danach im Schnitt 30 bis 50 Prozent weniger Dinge. Was zunächst beängstigend klingt, fühlt sich in der Praxis befreiend an. Weniger Kram bedeutet weniger putzen, weniger suchen, weniger Entscheidungen treffen. Die Wohnung fühlt sich leichter an, und erstaunlicherweise fühlt man sich selbst auch leichter – als hätte man nicht nur Schubladen entrümpelt, sondern auch den Kopf.

Du musst nicht alles an einem Wochenende erledigen. Fang mit einer Kategorie an und arbeite dich in deinem Tempo vor. Es gibt kein Richtig oder Falsch – nur die ehrliche Frage: Macht mir das noch Freude?

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