Spliss ist der Erzfeind langer, gesunder Haare. Diese gespaltenen, ausgefransten Spitzen sehen nicht nur ungepflegt aus, sie wandern auch immer weiter nach oben und führen zu Haarbruch, wenn man nichts dagegen unternimmt. Aber bevor du resigniert zum Friseur gehst und zehn Zentimeter opferst: Es gibt Wege, Spliss vorzubeugen und bestehende Schäden zumindest optisch zu reparieren.
Warum Spliss entsteht: Die häufigsten Ursachen
Die Haarstruktur ist wie eine Tannenzapfen-Schuppe aufgebaut. Wenn diese Schuppenschicht durch Hitze, mechanische Belastung oder chemische Behandlungen beschädigt wird, spaltet sich das Haar an der Spitze auf. Die größten Übeltäter: Föhnen und Glätten ohne Hitzeschutz, tägliches aggressives Bürsten, enge Haargummis, Colorationen und Bleichungen, trockene Heizungsluft im Winter und UV-Strahlung im Sommer.
Vorbeugen: Die besten Strategien gegen neue Spliss-Bildung
Verwende immer einen Hitzeschutz, wenn du Föhn, Glätteisen oder Lockenstab benutzt. Bürste nasse Haare nie mit einer normalen Bürste – nimm stattdessen einen grobzinkigen Kamm und arbeite dich von unten nach oben vor. Binde deine Haare nachts locker mit einem Scrunchie zusammen und schlafe auf einem Seidenkissenbezug, der weniger Reibung erzeugt. Und: Lass die Spitzen alle acht bis zehn Wochen um einen halben Zentimeter schneiden – so bleibt das Haar gesund und der Spliss hat keine Chance, sich auszubreiten.
Ehrlich gesagt: Einmal entstandener Spliss lässt sich nicht rückgängig machen – nur abschneiden. Aber mit der richtigen Prävention kannst du dafür sorgen, dass er gar nicht erst entsteht. Deine Haare werden es dir mit Glanz und Geschmeidigkeit danken.


