Du hast mit dem Joggen angefangen – und jetzt schmerzt das Knie. Das sogenannte Runner’s Knee ist die häufigste Laufverletzung und trifft besonders Anfängerinnen, die zu schnell zu viel wollen. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen ist die Ursache nicht das Knie selbst, sondern die Hüft- und Oberschenkelmuskulatur – und das lässt sich trainieren.
Die häufigsten Ursachen für Knieschmerzen beim Laufen
Patellofemorales Schmerzsyndrom (Runner’s Knee): Schmerzen vorne am Knie, unterhalb oder rund um die Kniescheibe. Ursache: schwache Hüft- und Oberschenkelmuskulatur, die die Kniescheibe nicht richtig führt. Iliotibiales Band-Syndrom (Läuferknie): Schmerzen an der Außenseite des Knies, besonders bergab. Ursache: verkürzte und verspannte Faszien des IT-Bandes. Meniskusprobleme: Stechende Schmerzen bei Drehbewegungen, Schwellung, Blockierungsgefühl. Und Überlastung: Zu schnelle Steigerung von Distanz oder Tempo.
Was sofort hilft und wie du vorbeugst
Laufpause für 5-7 Tage, dann langsamer Wiedereinstieg. Kühlen nach dem Laufen. Oberschenkel- und Hüftmuskulatur stärken – Kniebeugen, Ausfallschritte, Seitstütz. Faszienrolle über die Außenseite des Oberschenkels. Laufschuhe im Fachgeschäft anpassen lassen. Und die 10-Prozent-Regel: Steigere deinen wöchentlichen Laufumfang maximal um 10 Prozent.
Knieschmerzen sind ein Signal deines Körpers, nicht das Ende deiner Laufkarriere. Höre hin, stärke die richtigen Muskeln und laufe schlauer.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose, Beratung oder Behandlung. Er stellt keine medizinische Empfehlung dar. Bei gesundheitlichen Beschwerden, vor der Einnahme von Präparaten sowie in Schwangerschaft und Stillzeit wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Apotheke. Im Notfall wähle den Notruf 112. Trotz sorgfältiger Recherche kann für die Aktualität und Vollständigkeit der Angaben keine Gewähr übernommen werden.


