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Inkassoforderung erhalten: Wie du reagieren musst und wann du NICHT zahlen solltest

Ein Brief vom Inkassounternehmen – allein das Wort löst bei vielen Frauen Panik aus. Aber nicht jede Inkassoforderung ist berechtigt. Betrügerische Inkassounternehmen verschicken massenhaft gefälschte Forderungen, und selbst bei echten Forderungen sind die Inkassogebühren oft überhöht. Hier erfährst du, wie du reagieren musst und wann du auf keinen Fall zahlen solltest.

Schritt 1: Prüfen, ob die Forderung berechtigt ist

Erinnerst du dich an die ursprüngliche Forderung? Hast du die Ware oder Dienstleistung erhalten? Wurde sie ordnungsgemäß gemahnt? Wenn nicht – oder wenn du die Forderung nicht zuordnen kannst – widersprich schriftlich und fordere einen Nachweis der Forderung. Das Inkassounternehmen muss den Ursprung belegen können. Bei Unsicherheit hilft die Rechtsschutzversicherung oder die Verbraucherzentrale.

Wann du NICHT zahlen solltest

Wenn die Forderung verjährt ist (nach 3 Jahren). Wenn du die Ware/Dienstleistung nie bestellt hast. Wenn die Inkassogebühren unverhältnismäßig hoch sind. Und wenn das Inkassounternehmen nicht im Rechtsdienstleistungsregister registriert ist – dann ist es nicht befugt, Forderungen einzutreiben. Zahle niemals unter Druck und überweise nie auf ausländische Konten. Seriöse Inkassounternehmen geben dir Zeit und beantworten deine Fragen. Prüfe deinen SCHUFA-Score nach einem Inkassofall auf fehlerhafte Einträge.

Ein Inkassobrief ist kein Gerichtsbeschluss. Prüfe, widersprich wenn nötig und lass dich nicht einschüchtern.

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