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Ohrmilben bei Katzen erkennen: Symptome, Behandlung und wann du zum Tierarzt musst

Deine Katze kratzt sich ständig am Ohr, schüttelt den Kopf und hat dunklen, krümeligen Belag im Gehörgang? Ohrmilben sind bei Katzen extrem häufig und hochansteckend – besonders bei Freigängern und Mehrkatzenhaushalten. Unbehandelt können sie zu chronischen Ohrentzündungen und Trommelfellschäden führen. Die gute Nachricht: Die Behandlung ist einfach und wirksam.

Symptome, die auf Ohrmilben hindeuten

Häufiges Kopfschütteln und Kratzen an den Ohren. Dunkler, kaffeesatzartiger Belag in den Ohren. Unangenehmer Geruch aus den Ohren. Rötung und Schwellung des Gehörgangs. Und bei starkem Befall: Gleichgewichtsprobleme und Kopfschiefhaltung. Die Diagnose stellt der Tierarzt durch eine Ohruntersuchung mit dem Otoskop – die Milben sind mit bloßem Auge nicht sichtbar.

Behandlung und Vorbeugung

Der Tierarzt verschreibt Ohrentropfen oder ein Spot-on-Präparat, das die Milben innerhalb weniger Tage abtötet. Wichtig: ALLE Tiere im Haushalt müssen gleichzeitig behandelt werden, auch wenn sie keine Symptome zeigen – Ohrmilben sind hochansteckend. Schlafplätze und Katzenzubehör reinigen. Und regelmäßige Ohrenkontrolle bei Freigängern beugt einem erneuten Befall vor. Die Kosten für die Behandlung übernimmt eine Tierkrankenversicherung, falls vorhanden.

Ohrmilben sind lästig, aber gut behandelbar. Je früher du handelst, desto schneller ist deine Katze beschwerdefrei.

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