Du weißt, dass du investieren solltest, aber du willst dich nicht mit einzelnen ETFs, Rebalancing und Steuern beschäftigen? Dann könnte ein Robo-Advisor die Lösung sein. Diese digitalen Vermögensverwalter investieren dein Geld automatisch in ein diversifiziertes Portfolio aus ETFs – basierend auf deinem Risikoprofil und deinem Anlageziel. Du zahlst ein, der Robo macht den Rest.
Wie ein Robo-Advisor funktioniert
Du beantwortest einen Fragebogen zu deiner Risikobereitschaft, deinem Anlagehorizont und deinem Sparziel. Der Robo erstellt daraus ein Portfolio aus verschiedenen ETFs – Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien – in der passenden Gewichtung. Automatisches Rebalancing stellt sicher, dass die Gewichtung stabil bleibt. Und du kannst per Sparplan ab 25 bis 50 Euro monatlich investieren. Der Unterschied zum ETF-Sparplan: Beim ETF-Sparplan wählst du den ETF selbst, beim Robo-Advisor wird dir die Auswahl abgenommen.
Die besten Robo-Advisors 2026
Scalable Capital: Größter Robo in Deutschland, ab 0,75 Prozent jährlich, dynamisches Risikomanagement. Quirion: Testsieger bei Stiftung Warentest, ab 0,48 Prozent, 10.000 Euro kostenlos verwaltet. Growney: Ab 0,38 Prozent, kein Mindestbetrag, gut für Einsteigerinnen. Ginmon: Ab 0,75 Prozent, mit nachhaltiger Anlageoption. Die Kosten liegen mit 0,4 bis 0,8 Prozent über einem reinen ETF-Sparplan (0,1 bis 0,3 Prozent), aber deutlich unter einer klassischen Bankberatung oder fondsgebundenen Rentenversicherung. Für Frauen, die den Vermögensaufbau automatisieren wollen, ohne sich tief einzuarbeiten, sind Robos eine hervorragende Lösung.


