Brüchige Nägel, Haarausfall, ständige Erkältungen, unreine Haut und Wundheilungsstörungen – Zinkmangel ist einer der häufigsten Nährstoffdefizite bei Frauen und wird fast nie als Ursache in Betracht gezogen. Dabei ist Zink an über 300 Enzymen im Körper beteiligt und essentiell für Immunsystem, Haut, Haare und Fruchtbarkeit. Frauen in der Schwangerschaft, während der Stillzeit und in den Wechseljahren haben einen erhöhten Bedarf.
Die 8 häufigsten Symptome
Häufige Erkältungen und Infekte – Zink ist der wichtigste Nährstoff für das Immunsystem. Haarausfall und dünner werdendes Haar. Brüchige, weiche Nägel mit weißen Flecken. Unreine Haut und Akne im Erwachsenenalter. Verzögerte Wundheilung – Kratzer und kleine Verletzungen brauchen auffällig lange zum Heilen. Geschmacks- und Geruchsstörungen. Konzentrationsprobleme und Müdigkeit. Und bei Kinderwunsch: Zyklusstörungen und reduzierte Fruchtbarkeit.
Zinkquellen und richtige Supplementierung
Die besten Nahrungsquellen sind Rindfleisch, Austern, Kürbiskerne, Haferflocken, Linsen und Käse. Vegetarierinnen und Veganerinnen haben ein erhöhtes Mangelrisiko, da pflanzliches Zink durch Phytinsäure schlechter aufgenommen wird. Eine Supplementierung von 15 bis 25 mg Zink täglich – am besten als Zinkcitrat oder Zinkbisglycinat – kann einen Mangel ausgleichen. Nimm Zink abends ein, getrennt von Eisen und Kalzium, die die Aufnahme hemmen.
Zinkmangel ist leicht zu behandeln, wenn man ihn erkennt. Ein Bluttest beim Hausarzt bringt Klarheit. Oft reichen vier bis acht Wochen Supplementierung, um die Symptome deutlich zu verbessern.


