Wer jedes Frühjahr neue Sommerblumen kaufen und einpflanzen muss, kennt das Gefühl: Kaum eingepflanzt, verblüht, Geld ausgegeben, nächstes Jahr alles von vorn. Stauden sind die Antwort auf dieses Problem. Sie werden einmal gepflanzt und kommen Jahr für Jahr zuverlässig wieder – immer größer, immer üppiger und oft auch immer schöner. Hier sind zwölf Stauden, die auch ohne grünen Daumen gedeihen.
Für sonnige Standorte: Lavendel, Sonnenhut und Fetthenne
Lavendel ist die Königin unter den pflegeleichten Stauden. Er duftet himmlisch, hält Mücken fern, blüht wochenlang in leuchtendem Lila und braucht fast kein Wasser. Der Sonnenhut bringt ab Juli leuchtend gelbe oder orange Blüten hervor, die Schmetterlinge magisch anziehen. Die Fetthenne ist praktisch unzerstörbar – sie übersteht Hitze, Trockenheit und sogar vergessenes Gießen und belohnt dich im Herbst mit rosa oder roten Blütentelllern.
Für schattige Ecken: Funkien, Storchschnabel und Astilbe
Nicht jeder Garten hat volle Sonne, und das ist kein Problem. Funkien beeindrucken mit riesigen, oft panaschierten Blättern und fühlen sich im Schatten pudelwohl. Der Storchschnabel bildet dichte Polster voller Blüten und unterdrückt dabei sogar Unkraut. Die Astilbe bringt mit ihren federartigen Blütenrispen in Rosa, Weiß oder Rot Farbe in die dunkelsten Gartenecken.
Tipps für die Pflanzung und Pflege
Der Herbst ist die beste Pflanzzeit für Stauden, weil sie dann in Ruhe einwurzeln können. Gib ihnen beim Pflanzen etwas Kompost mit ins Pflanzloch und mulche den Boden mit Rindenmulch, um Feuchtigkeit zu halten und Unkraut zu unterdrücken. Im ersten Jahr regelmäßig gießen, danach kommen die meisten Stauden mit dem natürlichen Regen aus. Und das Schönste: Jedes Jahr werden sie größer, und du kannst sie teilen und an Nachbarn und Freunde verschenken.


