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Hüftschmerzen bei Frauen: Die 5 häufigsten Ursachen und wann du zum Orthopäden musst

Schmerzen in der Hüfte beim Gehen, Treppensteigen oder nachts im Liegen – Hüftschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden bei Frauen ab 40. Die Ursachen reichen von harmlosen Muskelverspannungen bis zu Arthrose und Schleimbeutelentzündungen. Hier erfährst du, welche fünf Ursachen am häufigsten sind und wann du zum Arzt musst.

Die 5 häufigsten Ursachen

Schleimbeutelentzündung (Bursitis trochanterica) – Schmerzen an der Außenseite der Hüfte, besonders beim Liegen auf der betroffenen Seite. Hüftarthrose – morgens steif, Anlaufschmerz, Besserung durch Bewegung, Verschlechterung bei Belastung. Piriformis-Syndrom – der Piriformis-Muskel im Gesäß drückt auf den Ischiasnerv und verursacht Schmerzen, die in die Hüfte und das Bein ausstrahlen. Labrumriss – eine Verletzung der Gelenklippe im Hüftgelenk, häufig bei sportlich aktiven Frauen. Und Beckenschiefstand – oft durch eine Beinlängendifferenz oder muskuläre Dysbalancen verursacht, die sich als Hüftschmerz äußern.

Wann zum Arzt?

Wenn die Schmerzen länger als zwei Wochen anhalten. Wenn du hinkst oder die Hüfte nicht mehr voll bewegen kannst. Wenn die Schmerzen nachts auftreten und dich aufwecken. Wenn Schwellung, Rötung oder Überwärmung auftreten. Der Orthopäde kann mit Röntgen, Ultraschall und MRT die genaue Ursache feststellen und gezielt behandeln. Faszientraining und Physiotherapie helfen bei den meisten Ursachen als erste Maßnahme.

Hüftschmerzen sind kein normaler Teil des Älterwerdens. Lass die Ursache abklären und behandle gezielt statt planlos Schmerzmittel zu nehmen.

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