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Fahrradversicherung: Wann sie sich lohnt, was sie kostet und welche Diebstähle wirklich abgedeckt sind

E-Bikes kosten 2.000 bis 5.000 Euro, hochwertige Rennräder und Mountainbikes ähnlich viel. Und die Diebstahlzahlen in Deutschland liegen bei rund 260.000 gemeldeten Fällen pro Jahr – die Dunkelziffer ist deutlich höher. Die Hausratversicherung deckt Fahrraddiebstahl oft nur eingeschränkt ab. Eine separate Fahrradversicherung kann die Lösung sein – aber nicht für jedes Rad.

Was die Fahrradversicherung abdeckt

Diebstahl des gesamten Fahrrads oder fest verbauter Teile (Akku, Laufräder). Vandalismus. Und je nach Tarif auch: Unfallschäden, Verschleiß, Elektronikschäden am E-Bike-Motor und sogar Pannenhilfe. Die Kosten liegen bei 5 bis 15 Prozent des Neupreises pro Jahr – für ein 3.000-Euro-E-Bike also 150 bis 450 Euro jährlich. Bei günstigen Fahrrädern unter 500 Euro lohnt sich die Versicherung kaum – hier reicht ein gutes Schloss und die Hausratversicherung.

Worauf du beim Abschluss achten musst

Keine Nachtklausel – viele Tarife zahlen nicht, wenn das Rad zwischen 22 und 6 Uhr gestohlen wird. Kein Schlossanforderungsunsinn – manche Versicherer verlangen ein Schloss, das teurer ist als das Rad. Weltweiter Schutz, wenn du dein Rad mit in den Urlaub nimmst. Und Neuwertentschädigung statt Zeitwert – sonst bekommst du nach zwei Jahren nur noch die Hälfte des Kaufpreises erstattet.

Für teure E-Bikes und hochwertige Räder ist eine Fahrradversicherung eine kluge Investition. Für Alltagsräder unter 500 Euro genügt ein gutes Schloss und der Fahrrad-Baustein in der Hausratversicherung.

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