Du investierst in ETFs oder Aktien – und bei jedem Verkauf, jeder Dividende und jedem Zins greift der Staat zu: 25 Prozent Abgeltungssteuer plus 5,5 Prozent Solidaritaetszuschlag plus Kirchensteuer – insgesamt bis zu 28 Prozent. Auf dein hart verdientes und bereits versteuertes Geld. Aber: Es gibt legale Wege, die Steuer zu reduzieren – und der einfachste wird von Millionen Anlegern uebersehen.
Der Sparerpauschbetrag – und warum du ihn JETZT einrichten musst
1.000 Euro pro Person, 2.000 Euro fuer Ehepaare – so viel Kapitalertraege sind pro Jahr steuerfrei. Zinsen, Dividenden und Kursgewinne bis zu diesem Betrag werden nicht besteuert. Aber: Du musst einen Freistellungsauftrag bei deiner Bank oder deinem Broker einrichten, sonst zieht die Bank automatisch Steuern ab – die du dann umstaendlich ueber die Steuererklaerung zurueckholen musst. Pruefe jetzt: Hast du bei jedem Depot und jedem Konto einen Freistellungsauftrag? Ist die Summe aller Freistellungsauftraege gleich 1.000 Euro (nicht mehr, nicht weniger)? Aendere es heute – das dauert 5 Minuten im Online-Banking.
Weitere legale Steuertricks fuer Anleger: Teilfreistellung bei ETFs: Aktien-ETFs mit mindestens 51 Prozent Aktienanteil erhalten eine Teilfreistellung von 30 Prozent – das bedeutet, nur 70 Prozent der Ertraege werden besteuert. Die effektive Steuer sinkt von 26,4 Prozent auf ca. 18,5 Prozent. Das passiert automatisch – du musst nichts tun. Verlustverrechnung: Verluste aus Aktienverkaeufen koennen mit Gewinnen verrechnet werden – und senken deine Steuerlast. Nicht realisierte Verluste zaehlen nicht – du musst die Aktie verkaufen, um den Verlust steuerlich geltend zu machen. Thesaurierende ETFs: Statt Dividenden auszuschuetten, reinvestiert der ETF sie automatisch – du zahlst nur die Vorabpauschale (deutlich weniger als die volle Dividendensteuer) und verschiebst die Besteuerung in die Zukunft. Zum Thema Geldanlage auch unser Depot-Vergleich-Ratgeber.
Fazit: Freistellungsauftrag einrichten und thesaurierende ETFs waehlen – das spart sofort
1.000 Euro Freibetrag nutzen, Teilfreistellung bei Aktien-ETFs mitnehmen und Verluste mit Gewinnen verrechnen – drei legale Hebel, die zusammen hunderte Euro Steuern pro Jahr sparen. Und alles beginnt mit einem Freistellungsauftrag, den du in 5 Minuten einrichtest.


