in

Frühgeburt: Risikofaktoren, Warnsignale und was du für eine sichere Schwangerschaft tun kannst

Jedes elfte Kind in Deutschland kommt vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt – als Frühgeburt. Für die Eltern beginnt damit oft eine emotional und medizinisch herausfordernde Zeit. Die Ursachen sind vielfältig und nicht immer vermeidbar, aber es gibt Risikofaktoren, die du kennen solltest, und Warnsignale, bei denen du sofort handeln musst.

Die wichtigsten Risikofaktoren

Vorausgegangene Frühgeburt – der stärkste Risikofaktor. Mehrlingsschwangerschaften. Infektionen – Harnwegsinfekte, Blasenentzündungen und bakterielle Vaginose können vorzeitige Wehen auslösen. Gebärmutterhalsverkürzung (Zervixinsuffizienz). Bluthochdruck und Präeklampsie. Rauchen. Und starker Stress – chronischer Stress erhöht das Frühgeburtsrisiko nachweislich.

Warnsignale: Wann du sofort ins Krankenhaus musst

Regelmäßige Kontraktionen vor der 37. Woche – mehr als sechs pro Stunde. Fruchtwasserabgang – ein Schwall oder stetiges Tröpfeln von klarer Flüssigkeit. Vaginale Blutungen. Starker Druck nach unten im Becken. Und plötzliche Rückenschmerzen, die rhythmisch kommen und gehen. Bei diesen Symptomen sofort 112 rufen oder ins Krankenhaus fahren – jede Stunde, die das Baby länger im Mutterleib bleibt, verbessert seine Chancen. Die Mutterschutzregelungen greifen bei einer Frühgeburt besonders intensiv.

Eine Frühgeburt lässt sich nicht immer verhindern. Aber du kannst dein Risiko senken: Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, Infektionen frühzeitig behandeln, Stress reduzieren und auf deinen Körper hören. Dein Baby zählt auf dich.

Nachtschicht und Gesundheit: Was Schichtarbeit mit dem weiblichen Körper macht und wie du dich schützt

Versicherung kündigen: Die richtige Frist, das perfekte Kündigungsschreiben und typische Fallstricke