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Magnesium: Welche Form die richtige für dich ist und warum die meisten das falsche Präparat nehmen

Magnesiummangel gehört zu den häufigsten Nährstoffdefiziten bei Frauen. Du weißt, dass du Magnesium supplementieren solltest – aber welches? Im Drogeriemarkt stehen Magnesiumoxid, Magnesiumcitrat, Magnesiumbisglycinat, Magnesiumtaurat und zehn weitere Formen. Die Unterschiede sind gewaltig – und die meisten Frauen greifen zum falschen Präparat.

Die wichtigsten Magnesiumformen und ihre Stärken

Magnesiumcitrat: Gute Bioverfügbarkeit, schnelle Aufnahme, leicht abführende Wirkung – ideal bei Verstopfung und als Allrounder. Magnesiumbisglycinat (Chelat): Beste Bioverfügbarkeit, sehr magenfreundlich, beruhigende Wirkung – ideal abends, bei Schlafproblemen und Wadenkrämpfen. Magnesiumtaurat: Speziell für Herzgesundheit und Blutdruck. Magnesiumoxid: Günstig, aber schlecht bioverfügbar – nur 4 Prozent werden aufgenommen. Magnesiummalat: Gut bei Müdigkeit und Fibromyalgie, weil Malat in den Energiestoffwechsel eingreift.

Die richtige Dosierung und Einnahmezeit

300 bis 400 mg elementares Magnesium pro Tag ist die empfohlene Dosis. Abends einnehmen für besseren Schlaf und gegen Wadenkrämpfe. Aufteilen auf zwei Dosen, wenn du Magenprobleme bekommst. Nicht zusammen mit Kalzium oder Eisen einnehmen, da diese die Aufnahme hemmen. Und: Wähle Präparate ohne Magnesiumstearat, Titandioxid und unnötige Füllstoffe.

Das richtige Magnesium in der richtigen Form kann einen enormen Unterschied machen. Investiere ein paar Euro mehr in ein hochwertiges Präparat – dein Körper wird es dir danken.

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